Das Kloster Chorin


 
Zum Kloster Chorin



Dauerausstellung im Kloster Chorin

Im Kloster Chorin können Sie neben den wunderbaren Konzerten in unserer Dauerausstellung alles zur Baugeschichte, dem Leben der Mönche und der Denkmalpflege in der ehemaligen Zisterzienserabtei erfahren.

Klosterbau und Klosterwirtschaft

Auf 340 m² neuer Ausstellungsfläche, die durch die Freilegung des Cellariums der Zisterzienser entstand, ist alles über die Entstehung des Backsteinklosters, als Hauskloster der askanischen Markgrafen und das Leben und Wirtschaften der Mönche bis zur Reformation zu erfahren. Für die Ausstellung wurden im ehemaligen Vorratskeller des Klosters Exponate teils mit originalen Handwerksmethoden nachgeschmiedet und getöpfert oder per 3D Druck, wie bei einem Schatzfund nachgebildet. Modelle und Formsteine der Klosteranlage und verwandter Backsteinbauten sind im Original zu sehen und zum Teil zu befühlen.

Karl Friedrich Schinkel in Chorin

Karl Friedrich Schinkel ist in Berlin und Brandenburg als wichtiger preußischer Baumeister bekannt. Er war jedoch auch Bühnenbilder, Maler und der oberste Denkmalpfleger im Land. Im Kloster Chorin setzte er sich ab 1817 für den Erhalt der alten Abteigebäude ein. Diese wurden seit der Auflösung des Klosters 1542 landwirtschaftlich genutzt. Schinkels Einsatz beim preußischen Finanzministerium und seiner Weitsicht in der konzeptionellen Entwicklung der Anlage ist es zu verdanken, dass Chorin als frühes Beispiel der Denkmalpflege nun seit 200 Jahren laufende Restaurierungen und Instandhaltungen erfahren hat. In der ehemaligen Brauerei, neben dem Cellarium, ist eine Medieninstallation entstanden. Einem Radio-Feature ähnlich, werden die komplexen Zusammenhänge der Entstehung der Denkmalpflege und Schinkels beruflichem Schaffen im Zusammenhang mit der Wiederentdeckung des Klosters Chorin dargestellt. Reproduktionen der Zeichnungen von Schinkels Hand werden in Originalgröße präsentiert. Die Abbildungen vermitteln, wie intensiv sich der Baumeister mit der Anlage auseinander gesetzt hat. Rund 300 weitere Abbildungen, Grafiken und historische Fotografien, geben Einblicke von frühen Restaurierungsphasen bis zur Gegenwart. Alle Texte sind in Deutscher und Englischer Sprache verfasst.

Der geistliche Alltag der Zisterzienser

Wer neugierig geworden ist, und nun auch erfahren möchte, wie der „geistliche Alltag“ der Zisterzienser in Chorin bis zur Auflösung des Klosters 1542 von statten ging, muss sich bis zur Eröffnung dieses dritten Ausstellungsabschnittes im Jahr 2019 gedulden. Die bisherigen Mittelgeber und Unterstützer, zu denen das Land Brandenburg, der Bund, die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Sparkasse Barnim gehören, sichern die Erweiterung der Dauerausstellung. Sonderführungen durch die Ausstellung und die Klosteranlage sind nach Voranmeldung für Gruppen ab 12 Personen zu einem Preis von 8,00€ pro Pers buchbar. Wir führen in deutscher und englischer Sprache. Offene Führungen ohne Voranmeldung finden immer samstags und sonntags jeweils um 11.00 Uhr und um 13.00 Uhr von Juni bis Oktober statt. Das Kloster Chorin ist ganzjährig geöffnet. Es stehen Audioguides zur Verfügung.