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| 47. Choriner Musiksommer 2010 |
| Impressionen |
Der Choriner Musiksommer
von Prof. Dr. Gunther Wolff, 1. Vorsitzender Choriner Musiksommer e.V., (1998) |
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Der weltweit bekannte Choriner Musiksommer fand in diesem Jahr zum 35. Mal
statt. Über seine Entstehungsgeschichte ist oft und viel berichtet worden, interessierte Leser werden auf die kleine Jubiläumsschrift "35 Jahre Choriner Musiksommer"
ver- wiesen, die in diesem Jahr erschienen ist und bei Konzerten im Kloster vertrieben wird. |
Der Choriner Musiksommer wird von einem ehrenamtlichen Gremium organisiert, vom Land Brandenburg und von privaten Förderern und Sponsoren unterstützt. Die Anfänge wurden von Mitarbeitern der forstlichen Forschung und Praxis gestaltet, was sich dadurch erklärt, dass sich die Klosterruine von 1861 bis 1997 in der Verwaltung des Forstamtes Chorin befand. Wir konnten somit im
eigenen Hause Kulturveranstaltungen vorbereiten, wie wir sie für gut und richtig hielten. Die Akustik der einseitig offenen Kirchenruine war unerwartet gut. Als besondere Reize dieses "Konzertsaales" erwiesen sich die
eindrucks- volle Architektur eines Zisterzienserklosters mit seinem originellen Ruinencharakter, die
liebenswerte landschaftliche Umgebung des Choriner Endmoränenbogens sowie die
ganz besondere Konzertatmosphäre: Im Kirchenschiff gleicht sie der Strenge eines
Konzertsaales, auf dem Klosterhof entsteht der Eindruck einer gelösten, populären
Freilichtveranstaltung. Ein Journalist kennzeichnete dies mit den Worten: "Wer noch nie in einem Konzert war, kommt vielleicht dort auf den Geschmack".
Unsere Konzertgäste kommen aus den verschiedensten Motiven nach Chorin. Für den einen stehen anspruchsvolle Musikveranstaltungen in hoher Qualität im Vordergrund seiner Erlebniswünsche. Andere lockt immer wieder die zu einem großen Teil erhaltene Ruine eines selten kostbaren Beispiels der norddeutschen Backsteingotik. Wieder andere lieben die lockere Atmosphäre im gesamten Konzertbereich.
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Der Hörer auf dem Klosterrasen hat das besondere Erlebnis der Gesamtheit von Musik, Architektur, Natur und menschlicher Nähe. Dass darüber hinaus die
uckermärkische Wald- und Seenlandschaft zusätzliche Erlebnisse vor oder nach dem Konzert bieten kann, steht außer Frage und wird von vielen Konzertbesuchern als zusätzlicher Erlebnisbereich genutzt. Im Laufe der 35jährigen Entwicklung ist es sehr schnell gelungen, hochwertige Klangkörper,
d.h. Orchester, Chöre, mit hervorragenden Dirigenten und Solisten nach Chorin zu
verpflichten, die insgesamt die Meinung vertreten, wer einmal in Chorin musiziert hat, möchte immer wieder dort hinkommen. |
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Wie
bereits in den zurückliegenden Jahren wird auch der Choriner
Musiksommer 2009 engagiert
unterstützt durch: |
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Ostdeutsche
Sparkassenstiftung
im Land Brandenburg |
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gemeinsam mit der Kulturstiftung
der Sparkasse Barnim |
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FEUERSOZIETÄT |
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Diese hohe Qualität der musikalischen Darbietungen aus den Bereichen von Barock bis
Romantik und klassischer Moderne, die Umgebung der Natur der Uckermark und das hervorragende Beispiel norddeutscher Backsteingotik bilden das Erfolgsrezept des Choriner
Musiksommers, zu dem jährlich etwa 25.000 Hörer kamen, zu 10 bis 15 Konzerten pro Jahr. |
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Aufgrund
seiner hohen Akzeptanz, seiner moderaten Eintrittspreise hat dieses Festival auch die Wende 1989 ohne jeglichen Einbruch
überstanden, und es ist den vielen ehrenamtlichen Helfern zu verdanken,
dass dies möglich war. Insgesamt können wir auf eine
Gesamtbesucherzahl von rund 500.000 Gästen zurückblicken, welche die insgesamt 260 Konzerte besuchten und immer wiederkamen. |
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Auch für die Zukunft sind wir in Bezug auf die Programmgestaltung sehr optimistisch. Die Stammorchester
bzw. Stammensembles werden sicher gern in Chorin weitermusizieren. Neue Angebote liegen in großer Zahl vor, aus allen
Teilen Deutschlands und dem europäischen Ausland, so dass wir auch in den kommenden Jahren unser Publikum mit einem sehr
anspruchsvollen, erweiterten Musiksommer-Programm erfreuen können. |
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