Das Programm 2012
Eröffnungskonzert
Samstag,
den 23. Juni 2012, 15:00 Uhr
Eröffnungskonzert: Eröffnung durch die Ministerin für Wissenschaft,
Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Frau Prof. Dr. Sabine Kunst

Patricia Pagny
Foto: Christian Quarta
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
- Ludwig van Beethoven:
Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37 - Anton Bruckner:
Sinfonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische“
- Klavier:
- Patricia Pagny
- Leitung:
- Howard Griffiths
Beethoven, das Maß aller Dinge für seine musikalischen Nachfahren. Sein dramatisch bewegtes 3. Klavierkonzert wagt in Dimension und Technik den Bruch mit der Tradition. Mut beweist Jahrzehnte später auch Bruckner, als er in der farbenreichen 4. Sinfonie ganz zur eigenen Tonsprache findet. Zwei Glanzstücke des Repertoires zwischen Klassik und Romantik.
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Martin Stadtfeld
Foto: Uwe Arens
Sonntag, den 24. Juni 2012, 15:00 Uhr
Kammerphilharmonie Amadé
- Wolfgang Amadeus Mozart:
Klavierkonzert Nr. 27 B-Dur KV 595,
Serenade D-Dur KV 250 „Haffner-Serenade“
- Klavier:
- Martin Stadtfeld
- Leitung:
- Frieder Obstfeld
Mozarts festlichem Auftragswerk für eine Hochzeit wird sein letztes Klavierkonzert aus dem Sterbejahr an die Seite gestellt. Unbeschwerte Musik für Freud‘ - und Leid. Gespielt von einem der größten jungen Pianisten und einem Nachwuchsorchester der Sonderklasse.
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Gabriel Feltz
Foto: yourlook GmbH
Samstag, den 30. Juni 2012, 15:00 Uhr
Konzerthausorchester Berlin, Sitkovetsky Trio
- Sofia Gubaidulina:
Märchen-Poem - Ludwig van Beethoven:
Konzert für Violine, Violoncello und
Orchester C-Dur op. 56 „Tripelkonzert“ - Peter Tschaikowski:
Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64
- Violine:
- Alexander Sitkovetsky
- Violoncello:
- Leonard Elschenbroich
- Klavier:
- Wu Quian
- Leitung:
- Gabriel Feltz
Musikalische Unbescheidenheit aus zwei Jahrhunderten. In Gubaidulinas Märchen-Poem möchte ein kleines Stück Kreide viel lieber verwunschene Schlösser als trockene Zahlen aufs Papier bringen. Ihr Landsmann Tschaikowski darf in seiner 5. Sinfonie mit prallen Farben ungehindert ein orchestrales Lebenspanorama malen. Und Beethoven liefert mit Hilfe gleich dreier Solisten Konzert und Kammermusik in einem.
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Heribert Beissel
Sonntag, den 1. Juli 2012, 15:00 Uhr
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
- Gesangssolisten der Kammeroper Rheinsberg
- Operngala mit Szenen und Arien aus Werken von Mozart bis Puccini
- Leitung:
- Heribert Beissel
Besuch aus dem Paradies für junge Sänger. Unter den Talenten aus Schloss Rheinsberg, handverlesen in Probenarbeit und Meisterklassen, ist wohl wieder mancher Star von morgen. Mit bekannten Arien und Ensembles machen sie das Kloster für einen Abend zur Opernbühne.
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Christian Funke
Sonntag, den 8. Juli 2012, 15:00 Uhr
Bachorchester des Gewandhauses Leipzig
- Georg Friedrich Händel:
Suite D-Dur aus der Wassermusik HWV 349 - Johann Sebastian Bach:
Konzert D-Dur für 3 Violinen BWV 1064 - Johann C. C. Fischer:
Symphonie mit acht obligaten Pauken - Johann David Heinichen:
Concerto in F für 2 Corni da caccia, Streicher, u. Oboen - Wolfgang Amadeus Mozart:
Sinfonie C-Dur KV 551 „Jupiter“
- Violine:
- Christian Funke, Julius Bekesch, Matthias Funke
- Pauke:
- Matthias Müller
- Horn:
- Ralf Götz, Jan Wessely
- Leitung:
- Christian Funke
Seit fünfzig Jahren öffnet das Bachorchester die Gewandhaus-Arena auch für das barocke Repertoire. Zwischen Händel und Mozart wird hier seine ganze Bandbreite hörbar. Die populäre „Wassermusik“ entsteht für eine Bootsfahrt Georgs I., Fischer und Heinichen schreiben für die Höfe in Schwerin bzw. Dresden. Der Komponist der Jupiter-Sinfonie aber übt schon einmal das bürgerliche Künstlerleben - und erweist dabei in der Schlussfuge dem „gelehrten Stil“ Bachs seine Referenz. Ein Programm im Wechselspiel der Epochen.
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Joachim Schäfer
Sonntag, den 15. Juli 2012, 15:00 Uhr
Trompetenensemble Joachim Schäfer
- Konzert für acht Trompeten, Pauken und Basso continuo
- Johann Sebastian Bach:
Kantate BWV 207a - Jeremiah Clarke:
Suite of Ayres D-Dur - Georg Friedrich Händel:
Auszüge aus dem „Messias“
- Leitung:
- Joachim Schäfer
Mit außergewöhnlichem Repertoire und spektakulären Arrangements spielen sich die Virtuosen aus Dresden in die vorderste Reihe der Bläserensembles. Ihre Versionen von Bachs Huldigungs-Kantate für den sächsischen Kurfürst und Händels bekanntestem Oratorium treten den Beweis an.
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Samstag, den 21. Juli 2012, 15:00 Uhr
Regensburger Domspatzen
- Geistliche und weltliche Werke aus vier Jahrhunderten
- Leitung:
- Domkapellmeister Roland Büchner
Spatzen fliegen weit. Japan, Portugal, Schottland, Ungarn, Südafrika und Taiwan stehen zuletzt auf dem Tourneeplan der Knaben aus der Donau-Stadt. In Rom singt man exklusiv für den Papst. In Chorin kann jedermann einer faszinierenden Reise durch die Welt der Chormusik folgen.
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Michael Lessky
Foto: Rita Newman
Sonntag, den 22. Juli 2012, 15:00 Uhr
Junge Philharmonie Wien
- Richard Wagner:
Vorspiel zur Oper „Lohengrin“ - Wolfgang Amadeus Mozart:
Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467 - Anton Bruckner:
Sinfonie Nr. 5 B-Dur
- Klavier:
- Paul Gulda
- Leitung:
- Michael Lessky
Die 5. Sinfonie hütet Bruckner, kein Genie der Eigenwerbung wie Wagner, fünfzehn Jahre in der Schublade und hört sie nie. Sein „kontrapunktisches Meisterstück“ mit monumentalem Finale bleibt eine echte Herausforderung nicht nur für ambitionierte Jugendorchester. Mozarts berühmtestes Klavierkonzert mit dem Filmmusik-Andante spielt das Wiener Multitalent Paul Gulda.
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Ramon Jaffé
Samstag, den 28. Juli 2012, 15:00 Uhr
Berliner Symphoniker
- Antonín Dvořák:
Konzert für Violoncello und
Orchester h-Moll op.104 - Robert Schumann:
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 „Rheinische“
- Violoncello:
- Ramon Jaffé
- Leitung:
- Lior Shambadal
Ein Besuch des Kölner Doms regt wahrscheinlich Schumanns „Rheinische“ an, ein unkonventionelles Stimmungsgemälde. Dvořák hört beim Anblick der Niagara-Fälle eine imaginäre Sinfonie in h-Moll. Aus seinen Skizzen wird ein grandioses Violoncello-Konzert. Zweimal Musik zwischen Formwille und Naturempfindung.
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Jiri Vodicka
Sonntag, den 29. Juli 2012, 15:00 Uhr
Kammerorchester des Nationaltheaters Prag
- Carl Maria von Weber:
Ouvertüre „Der Freischütz“ - Max Bruch:
Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26 - Ludwig van Beethoven:
Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93
- Violine:
- Jirí Vodicka
- Leitung:
- Jakub Klecker
„Habe ich nur dieses Concert geschrieben?“ Die Popularität von Opus 26 stellt bis heute alle anderen Werke Bruchs in den Schatten: melodienreich, klangschön, formal schlicht. Beethovens 8. Sinfonie tut sich da schwerer. Obwohl fast eine Hommage an Haydn, gelöst, humorvoll und unaufgeregt. Eine Irritation schon für die Zeitgenossen.
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Christoph Soldan
Foto: Theater Doerzbach
Samstag, den 4. August 2012, 15:00 Uhr
Cappella Istropolitana
- Wolfgang Amadeus Mozart:
Klavierkonzert Nr. 18 B-Dur KV 456
Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550
Klavierkonzert Nr. 19 F-Dur KV 459 „2. Krönungskonzert“
- Leitung und Klavier:
- Christoph Soldan
Ein Mozart-Konzert mit Christoph Soldan und dem Kammerorchester aus Bratislava, gipfelnd in der dunkel gefärbten 40. Sinfonie mit ihrem berühmten Eingangsthema. Das Ganze nicht halb so lang wie anno 1790 das Konzert zur Krönung Leopolds I, in dem Mozart selbst sein KV 459 spielt. Und die erhoffte Anstellung nicht bekommt.
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RSBrass Blechbläserensemble
Samstag, den 11. August 2012, 15:00 Uhr
RSBrass Blechbläserensemble
- William Byrd: The Earle Of Oxfords March,
- Lodovico Grossi da Viadana: Sinfoniea “La Bergamasca“,
- Michael Prätorius: Suite französischer Tänze aus “Terpsichore“
- Giovanni Battista Grillo: Canzona Quarta,
- Tilman Susato: Suite aus „Dancereye“
- Sinem Altan: Keloglan Suite,
- Chris Hazel: Kraken,
- Jim Parker: A Londoner In New York,
- Andrew Lloyd Webber: Cats,
- Antonio Carlos Jobim,
- Herb Alpert: RSBrass Latino Brass “Zwei Apfelsinen im Haar.....“
- Leitung:
- Jörg Lehmann
Wenn sich die Bläser des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin musikalisch auf den Weg machen, gibt es keinen Halt vor Epochen- und Stilgrenzen, sind E und U allenfalls durch die Pause getrennt. In diesem Konzert zu entdecken: das elisabethanische England, Italien zur Renaissance und Deutschland im Barock, venezianische Kirchenmusik, ein Musical, Bossa Nova aus Brasilien …
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Iván Fischer
Foto: Marco Borggreve
Samstag, den 18. August 2012, 15:00 Uhr
Konzerthausorchester Berlin
- Detlev Glanert: Auftragskomposition
- Johannes Brahms:
Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102 - Antonin Dvořák: Legende Nr. 10 op. 59, Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70
- Violine:
- Julia Fischer
- Violoncello :
- Daniel Müller-Schott
- Leitung:
- Iván Fischer
Nach Beethovens Tripel- nun Brahms‘ Doppelkonzert, gespielt von zwei Stars der jüngeren Musikergeneration. Sinfonische Kammermusik mit enormer Seelentiefe – und ein wenig fremd in der Ära des Virtuosentums. Dvořák ist im Innigen und Grüblerischen seiner 7. Sinfonie dem verehrten Freund Brahms sehr nahe. Aber sein Stück kann auch wild sein – und besser tanzen.
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Brandenburgisches
Staatsorchester Frankfurt
Foto: Tobias Tanzyna
Samstag, den 25. August 2012,
15:00 Uhr und 19:00 Uhr
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
- Georg Friedrich Händel:
Music fort he Royal Fireworks HWV 351 - Anton Heberle:
Konzert in G-Dur für Blockflöte, Streicher und 2Hörner - Antonio Vivaldi:
Flautino Concerto C-Dur, RV 443 - William Walton:
“The Spitfire Präludium und Fuge” - Malcom Arnold:
Auszüge aus „Carnival of Animals“ Op.727 - Henry Wood: Fantasia on British Sea Songs
- Edward Elgar: “Pomp and Circumstance” – Marsch Nr. 1 D-Dur
- Blockflöte:
- Maurice Steger
- Leitung:
- Howard Griffiths
Wieder bringt Howard Griffiths die Stimmung der Londoner Promenade Concerts nach Chorin. Deren Gründer Sir Henry Wood orchestriert altenglische Seefahrerlieder, George Frederic Handel verursacht mit seiner Feuerwerksmusik vor 12000 Zuhörern das erste Verkehrschaos, und Edward Elgars Märsche machen noch heute jedem Publikum Beine. Musik von der Insel mit Freiheit, Pathos und Humor.
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Marek Janowski
Foto: Felix Broede
Sonntag, den 26. August 2012, 15:00 Uhr
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
- Ludwig van Beethoven:
Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21,
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92
- Leitung:
- Marek Janowski
Beethovens sinfonischer Erstling und die mit allen orchestralen Wassern gewaschene 7. Sinfonie. Natürlich wird zunächst Haydn und Mozart gehuldigt, doch unter der Oberfläche stürmt und drängt es hörbar. Die Siebente überrumpelt schon bei der Uraufführung in politisch stürmischer Zeit, als man in ihr den Jubel über Napoleons Niederlage hören will.
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